Historisches Altarbild in Wasserburg am Inn

Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten in der Inn-Stadt Wasserburg ist der untere Teil des Altarbildes der Frauenkirche in Wasserburg, dies zeigt eine barocke Darstellung der Stadtansicht von Wasserburg.

Barocke Darstellung der Stadtansicht von Wasserburg auf dem unteren Teil des Altarbildes der Frauenkirche in Wasserburg, entstanden wohl im frühen 18Jh. Diese Darstellung der Stadt Wasserburg befindet sich unterhalb des Gnadenbildes der Muttergottes, das aus dem Jahr 1420 stammt. Interessant ist vielleicht das Zollhäuschen auf der roten Brücke. Tag für Tag, Jahrhundert um Jahrhundert, ratterten die Salzkarren über die Brücke und die Wasserburger durften dort Zoll und Aufschlag verlangen. Erkennbar auch die Darstellung der Innschifffahrt. Somit erkennt man auf dem Gemälde den Grund für den damaligen Reichtum Wasserburgs, nämlich die zwei Haupteinnahmequellen: dem Salzhandel und der Innschifffahrt. Der Kirchturm der Frauenkirche war ursprünglich ein Wachturm der Stadt, bis die Kirche „angebaut“ wurde. (Deswegen befindet sich das Stadtwappen mit dem Löwen am Turm der Kirche). Auf diesem Gemälde erkennt man kaum die Kirchturmspitze, sondern viel mehr den Charakter als Wachturm. Beachten Sie doch einmal bei Ihrem nächsten Besuch in Wasserburg, dass auf dem Kirchturm der Frauenkirche die Uhren anders gehen: Der große der beiden Zeiger zeigt hier die Stunden an, der kleine Zeiger zeigt die Minuten an! Deshalb sagt man: „In Wasserburg am Inn gehen die Uhren anders“.Gut erkennbar auf dem Gemälde ist auch die Stadtmauer von Wasserburg…

Der Altar der Frauenkirche ist derzeit eingerüstet, da der Altar renoviert wird. Daher wurde auch das Altarbild ausgebaut und in die Restaurationswerkstätte verbracht.

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